ErfahrungsBerichte

Christine Villain
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Studiengang Bachelor Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf Gesundheits- und Krankenpflegerin
GeburtsJahr 1986

Meine Erfahrung mit dem Studium an der APOLLON Hochschule

Lange habe ich gebraucht, um mich für ein Studium zu entscheiden. Ausschlaggebender Punkt für die Apollon Hochschule war, dass trotz Fernstudium einige Präsenztermine enthalten sind, ein super flexibles Studieren möglich ist und es kaum vergleichbare Studiengänge gibt (vor allem wenn man nicht extra umziehen kann/ will).

In der Elternzeit mit meinem zweiten Kind habe ich es dann gewagt und bin Student geworden, auch ohne Abitur oder Fachweiterbildung. Für das Einfinden ins Studium habe ich mir sehr viel Zeit gelassen. Ein ordentlicher Arbeitsplatz musste gefunden werden. Ich hab von Schreibtisch bis Küche und Wohnzimmer alles ausprobiert. Letztendlich ist es der hellste und großzügigste Platz am Wohnzimmertisch geworden. Auch wurden im Schrank Plätze geschaffen für „selten ran gehen“ Ordner und „schnell zur Seite räumen“ Bücher etc..  Das Plakat mit dem Studienplan habe ich zum Abhaken auf gehangen und hin und wieder kommt dann eine Notenübersicht darunter. Oft setze ich mir auf dem Plakat auch Fristen, aber nicht generell. Ein weiteres, für mich sehr hilfreiches Mittel, ist mein kleiner Tischkalender, auf dem ich immer eintrage wie viele Stunden am Tag ist studiert oder gearbeitet habe. Am Ende einer Woche rechne ich das immer zusammen, sodass ich jederzeit weiß, wie viel ich was gemacht hab. So kann ich mich richtig freuen, wenn ich trotz kranker Kinder insgesamt 30 Stunden geschafft habe oder mich für die nächste Woche besser Anspornen, wenn es unter insgesamt 35 Stunden geht. Dabei mach ich mir nie Vorwürfe, dass ich nicht mehr geschafft habe, sondern überlege immer, warum war das so und wie kann ich das ändern. Der Schlüssel ist die Motivation bei mir. Wenn ich mich lange genug freudig auf ein Thema gedanklich vorbereite, fällt es mir sogar oft schwer, nicht weiter zumachen, weil die Kinder abgeholt werden müssen. Aus Mathe (meinen „bloß nicht das“ –Fach ist nun ein „ich möchte ins Rechnungswesen oder Controlling“ geworden. Sicher liegt das auch an den hauptsächlich toll geschriebenen Studienheften, die mir meistens auch wirklich Spaß machen durchzuarbeiten.

Weiterhin hilfreich ist es, wenn man relativ flexibel arbeiten kann und sich fast täglich und möglichst öfter mal mehrere Stunden am Stück ans Studium setzen kann. Sonst fällt das immer wieder neu ins Thema finden manchmal schwer.

Erste Erfahrung im „neuen Job suchen“ hab ich auch schon. Es ist sicher nicht leicht, ohne fertigen Abschluss eine neue Stelle zu finden. Sicher helfen meine vorherigen Qualifikationen, aber ein bisschen Glück ist trotzdem gefragt. Das Interesse scheint aber bisher generell von Seiten der Arbeitgeber groß zu sein, sodass ich zuversichtlich bin, dass es bald klappen wird. Man muss sich dafür eben etwas Zeit lassen und einige Bewerbungen schreiben.

Ich kann das Studium nur weiter empfehlen (und hab es auch schon mehrfach), weil es super vielfältig ist und man lernt, Sachverhalte aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. Ich bin davon überzeugt, dass sich mit dem Abschluss mit ein bisschen Flexibilität und der richtigen Stadt in der Umgebung ggf. über Umwege auch ein toller Job finden lässt. Die Hochschule hilft einem super beim Durchhalten und ich denke meine persönlichen Strategien, mir zum Einfinden Zeit zu lassen und meine z.T. dabei entwickelte (Selbst-) Motivation helfen wesentlich dabei, das Studium gut zu absolvieren. Auch mit zwei Kindern und im letzten Jahr durchschnittlich 20 Stunden wöchentlichem Arbeiten war das gut zu schaffen. Immerhin werde ich voraussichtlich unter der Studienzeit mit einem guten Abschluss fertig sein (ein weiterer toller Vorteil der APOLLON!).