ErfahrungsBerichte

Marlen Peseke
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Studiengang Bachelor GesundheitsökonomieMaster Gesundheitsökonomie
Erlernter Beruf Sozialversicherungsfachangestellte
GeburtsJahr 1978

AUFSTIEG IN DEN HÖHEREN DIENST DANK MASTERABSCHLUSS: INTERVIEW MIT MARLEN PESEKE, ABSOLVENTIN DES APOLLON STUDIENGANGS „GESUNDHEITSÖKONOMIE“

Die stetige berufliche Weiterentwicklung zieht sich wie ein roter Faden durch Marlen Pesekes Karriere. Nach der Mittleren Reife absolvierte sie zunächst eine Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten. Es folgten eine Fortbildung zur Krankenkassen-betriebswirtin und verschiedene Tätigkeiten in Krankenkassen. Von 2008 bis 2019 arbeitete Marlen Peseke als Sachbearbeiterin im Referat Gesetzliche Krankenversicherung, Vertrags(zahn)arztrecht und Schwangerenkonfliktgesetz beim Hessischen Sozialministerium. Während dieser Zeit absolvierte sie zunächst den Bachelor-Studiengang „Gesundheitsökonomie“ und danach das Master-Studium „Gesundheitsökonomie“. Seit  Juli 2019 ist sie Referentin für Gesundheitswirtschaft im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz.

Was hat Sie dazu bewogen, dem erfolgreich abgeschlossenen Bachelor- auch noch ein Masterstudium folgen zu lassen?

Ich war bereits seit 2008 in der öffentlichen Landesverwaltung beschäftigt. Und obwohl ich meine bisherigen Aufgaben immer als sehr interessant und vielfältig empfand, wollte ich gerne mehr Verantwortung übernehmen. Durch die Aufnahme des Master-Studiengangs „Gesundheitsökonomie“ hatte ich die Chance, meine beruflichen Möglichkeiten zu erweitern: Denn ein Master-Studiengang ist Voraussetzung für den Aufstieg in den höheren Dienst in der öffentlichen Landesverwaltung.

 Wie gestaltete sich das Fernstudium neben Beruf und Privatleben für Sie?

Ich konnte das Fernstudium insgesamt sehr gut mit meinem Berufs- und Familienleben vereinbaren. Mir kam die relativ zeitunabhängige, freie Ausgestaltung beispielsweise von Klausurterminen und  der Erledigung von Fallaufgaben besonders entgegen. Hilfreich ist dabei allerdings ein gewisses Maß an Organisation und viel Eigeninitiative. Man muss sich immer wieder selbst motivieren, um beispielsweise das Lernen nicht allzu oft und zu lange aufzuschieben.

Was haben Sie inhaltlich und für die Praxis aus dem Master-Studium mitgenommen?

Mein Verständnis für die gesamte Gesundheitswirtschaft in Deutschland hat sich durch das Studium weiter intensiviert. Mir wurde vor allem das Zusammenwirken aller Institutionen, wie zum Beispiel Leistungserbringer, Kostenträger und Verwaltung nähergebracht. Als besonders wichtig für meine jetzige berufliche Tätigkeit haben sich die Module „Gesundheitstechnologie“, „Change-/Innovationsmanagement“ sowie „Global Health“ und „Interkulturelle Kommunikation“ erwiesen. Ich arbeite derzeit im Bereich Innovation und Technologie und beschäftige mich dabei vor allem mit Themen wie der Weiterentwicklung der Medizintechnik, Digitalisierung und dem Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

Wie hat sich Ihre Karriere durch das Master-Studium weiterentwickelt und war Ihnen bereits vor Aufnahme des Studiums ein beruflicher Aufstieg in Aussicht gestellt worden?

Durch den Masterabschluss habe ich eine höherwertige Position erlangt. Seit Juli 2019 bin ich Referentin für Gesundheitswirtschaft im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz. Das Studium habe ich aber aus eigener Initiative heraus ohne eine konkrete Aufstiegsmöglichkeit aufgenommen.

Bleiben Sie der APOLLON Hochschule auch nach Ihrem Studium verbunden?  

Gleich nach Ende des Studiums bin ich in den APOLLON Alumni Network e. V. eingetreten und nehme seitdem an den regelmäßig stattfindenden BarCamps teil. Bei diesen Treffen mit anderen Absolventen, die in ganz unterschiedlichen Bereichen tätig sind, ist für mich der intensive Austausch besonders interessant. Bei den vielen Gesprächen und Diskussionen lernt man verschiedene Perspektiven und dadurch oft auch Dinge kennen, die einem im eigenen Lebens- und Arbeitsumfeld bis zu diesem Zeitpunkt vielleicht noch gar nicht bewusst waren.