APOLLON Absolventin Jasmin Oberhofer Bachelor Angewandte Therapiewissenschaften

Jasmin Oberhofer


Studiengang

Bachelor Angewandte Therapiewissenschaften

Erlernter Beruf

Ergotherapeutin

Geburtsjahr

1998

„Nicht nur ich profitiere von meinem Wissen aus dem Fernstudium, auch meine Patientinnen und Patienten“

Jasmin Oberhofer arbeitet als Ergotherapeutin in einer interdisziplinären Praxis für Ergo- und Physiotherapie. Um ihr therapeutisches Wissen zu vertiefen und sich fachlich wie persönlich weiterzuentwickeln, entschied sie sich 2023 dazu, nebenberuflich den Bachelorstudiengang Angewandte Therapiewissenschaften (B. Sc.) an der APOLLON Hochschule zu studieren. Im Interview erzählt sie unter anderem, wie sie das Fernstudium erlebt hat.

Frau Oberhofer, wie sieht Ihr beruflicher Werdegang aus?

Jasmin Oberhofer: Nach dem Gymnasium habe ich eine Ausbildung zur Ergotherapeutin absolviert und 2020 abgeschlossen. Danach war ich drei Jahre in verschiedenen Einrichtungen tätig, bevor ich Ende 2023 mein nebenberufliches Fernstudium an der APOLLON Hochschule aufgenommen habe – gefördert durch ein Aufstiegsstipendium. Parallel dazu habe ich weiterhin 35 Stunden pro Woche in der Praxis gearbeitet. 2025 habe ich das Studium erfolgreich abgeschlossen.

 

Wie kamen Sie auf die Idee, ein Fernstudium zu beginnen?

Ich wollte mich beruflich weiterentwickeln und gleichzeitig flexibel bleiben. Ein Fernstudium bot mir genau diese Kombination: Ich konnte mein Wissen ausbauen und trotzdem im therapeutischen Alltag arbeiten. Die persönliche Weiterentwicklung war für mich ebenfalls ein wichtiger Antrieb.

 

Warum haben Sie sich für den Studiengang Angewandte Therapiewissenschaften und die APOLLON Hochschule entschieden?

Der Studiengang knüpft ideal an meine Ausbildung an. Ich habe mich vor dem Studium intensiv informiert, Materialien angefordert und mich letztlich wegen der Flexibilität und des Praxisbezugs für die APOLLON Hochschule entschieden. Ein zusätzlicher Vorteil: Durch meine Ausbildung und Berufserfahrung wurde mir ein Teil angerechnet – so konnte ich das Studium auf 1,5 Jahre verkürzen.

 

Hatten Sie beim Studienstart bereits konkrete berufliche oder persönliche Ziele?

Ein konkretes berufliches Ziel hatte ich zunächst nicht. Mir ging es vor allem darum, mich persönlich weiterzuentwickeln und mein therapeutisches Handeln besser zu verstehen. Ich habe schon immer hinterfragt, warum ich Dinge so mache, wie ich sie mache. Das neue wissenschaftliche Hintergrundwissen hat mich in diesem Bereich enorm weitergebracht.

 

Wie haben Sie sich im Fernstudium organisiert?

Ich arbeite sehr strukturiert. In der Praxis starte ich meist schon um 7 Uhr und konnte so nach Feierabend noch Lernzeit einplanen. Feste Lernblöcke, To-do-Listen und eine klare Wochenstruktur haben mir sehr geholfen. Besonders wertvoll war die Flexibilität im Studium, ich konnte meine Lernzeiten immer an meinen Alltag anpassen.

 

Was waren die größten Herausforderungen – und was hat Ihnen besonders Freude bereitet?

Teilweise war es schwierig, anspruchsvolle Inhalte zusätzlich zur Arbeit zu bewältigen – da brauchte es viel Disziplin. Gleichzeitig war es aber unglaublich motivierend zu sehen, wie ich Schritt für Schritt vorankam. Ein besonderer Meilenstein war meine erste Hausarbeit: anspruchsvoll, aber ein riesiger Lerngewinn. Der Studienstart war fordernd, weil ich erst ins wissenschaftliche Arbeiten hineinfinden musste. Doch je spezieller die Inhalte wurden, desto mehr konnte ich mich auch durch meine eigenen merklichen Fortschritte motivieren.

 

Als wie praxisnah haben Sie das Studium erlebt?

Sehr praxisnah. Die Fallbeispiele im Studium wurden mit der Zeit immer realistischer. Nicht nur ich profitiere von meinem Wissen aus dem Fernstudium, auch meine Patientinnen und Patienten. Das Studium hat mir neues methodisches Handwerkszeug und eine deutlich wissenschaftlichere Sichtweise gegeben. Heute kann ich Fragen aus der Praxis viel fundierter beantworten, was mir große Sicherheit in meinem therapeutischen Arbeiten gibt.

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