APOLLON Absolventin Britta Leonhardt Master Angewandte Gerontologie

Britta Leonhardt


Studiengang

Angewandte Gerontologie (M. A.)

Erlernter Beruf

examinierte Krankenschwester

Geburtsjahr

1971

„Das Studieren an der APOLLON Hochschule bietet mir täglich Inspiration“

Berufliche Weiterentwicklung, persönliche Inspiration und maximale Flexibilität: Britta Leonhardt hat mit ihrem Fernstudium an der APOLLON Hochschule neue Wege eingeschlagen. 2021 schloss sie den Bachelorstudiengang Pflegemanagement (B. A.) ab, 2022 folgte der Zertifikatskurs E-Teaching und seit Anfang 2025 studiert sie den Masterstudiengang Angewandte Gerontologie (M. A.). Die gelernte Krankenschwester arbeitet heute als Dozentin im Gesundheitswesen – zeitweise remote von Kreta aus. Im Interview erzählt sie von ihrem beruflichen Werdegang, den Herausforderungen eines berufsbegleitenden Fernstudiums und warum kleine Auszeiten genauso wichtig sind wie große Ziele.

 

Frau Leonhardt, wie sieht Ihr Werdegang aus?

Britta Leonhardt: Nach dem Abitur habe ich zunächst eine kaufmännische Ausbildung absolviert und dann einige Semester Wirtschaftswissenschaften an der Universität Bremen studiert, allerdings ohne einen Abschluss zu machen. Das universitäre Studium war mir damals zu praxisfern und anonym, so dass ich mich für eine zweite Berufsausbildung in der Krankenpflege entschieden habe. Es folgten viele Berufsjahre mit Weiterbildungen in der Intensiv- und Anästhesiepflege, als Praxisanleiterin und Pain Nurse. Nach fast zwanzig Berufsjahren bin ich dann von der Intensivpflege in die palliative Arbeit gewechselt. Dort folgten Weiterbildungen als Leitung und Koordinatorin im ambulanten Hospiz. Seit mittlerweile über acht Jahren arbeite ich als Dozentin in der Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen.

 

Wann und warum haben Sie sich für ein Fernstudium entschieden?

Während meiner Zeit auf der Intensivstation habe ich nach etlichen Weiterbildungen einen beruflichen Stillstand erlebt, den ich durchbrechen wollte. Der von der APOLLON Hochschule angebotene Studiengang Bachelor Pflegemanagement (B. A.) passte sehr gut zu meinen beruflichen Zielen und war zudem mit meiner Tätigkeit in der Intensivpflege vereinbar.

 

Warum haben Sie sich für Ihre jeweiligen Studiengänge entschieden?

Der Bachelorstudiengang Pflegemanagement war ganz klar eine Entscheidung für eine berufliche Weiterentwicklung. Den Master Angewandte Gerontologie habe ich nach persönlichen Interessen ausgewählt.

 

Haben Sie mit Ihren Studiengängen bestimmte Ziele verfolgt?

Ja, viele berufliche Ziele habe ich bereits während des Bachelorstudiums erreichen können. Es haben sich neue, interessante Arbeitsfelder eröffnet und es gab neue, motivierende Kontakte, beruflich und privat. Das Studieren an der APOLLON Hochschule bietet mir täglich Inspiration, nicht nur für meine berufliche Entwicklung.

 

Wie gestaltete sich das Fernstudium neben Beruf und Privatleben für Sie, wie haben Sie sich organisiert?

Während des Bachelorstudiums habe ich zunächst weiter Vollzeit in der Pflege gearbeitet, da war ein gutes Zeitmanagement in Verbindung mit dem Schichtdienst und meinem sozialen Leben sehr wichtig. Beides sollte natürlich nicht zu kurz kommen. Später habe ich meine Arbeitszeit auf 75 Prozent reduziert, was eine sehr gute Entscheidung war, um allen Bereichen des Lebens besser gerecht werden zu können. Aktuell arbeite ich wieder in Teilzeit und kann die Arbeit mit dem Masterstudium sehr gut verbinden.

 

Gibt es bestimmte Aspekte hinsichtlich des Fernstudiums, die Studierende beachten sollten, wenn sie im Ausland leben?

Für mich macht es keinen großen Unterschied, wo ich mein Studium absolviere. Die APOLLON Hochschule bietet Klausuren und Seminare flexibel online oder in Präsenz an. Für die Vernetzung mit anderen Studierenden könnte das Auslandsstudium eine Herausforderung darstellen, denn persönliche Treffen sind nur erschwert möglich. Allerdings gibt es seit einiger Zeit einen Online-Stammtisch via Zoom und für die meisten Studiengänge WhatsApp-Gruppen, die gute Kontakte in alle Regionen der Welt ermöglichen.

 

Gab es für Sie besondere Herausforderungen im Fernstudium – und wie haben Sie sie gemeistert?

Im Bachelorstudium war es für mich herausfordernd, das Studium in der vorgegebenen Zeit zu absolvieren. Letztendlich habe ich mehrere Pausen einlegen müssen, da mein Privatleben andere Prioritäten erforderte. Trotzdem konnte ich jederzeit, nach meinem persönlichen Zeitplan und meinen Möglichkeiten, weiter studieren und das Bachelorstudium erfolgreich abschließen.

 

Sind Ihnen Dinge besonders positiv aufgefallen?

Das Studium an der APOLLON Hochschule ist maximal flexibel und lässt sich den jeweils aktuellen Lebensumständen anpassen. Der Studienservice steht uns Studierenden jederzeit mit Rat und Tat zur Seite, die persönliche Betreuung der Studierenden steht hier an erster Stelle. Niemals fühle ich mich nur als eine „Matrikelnummer“, sondern immer als wertgeschätzte Studentin der Hochschule. Auch die Tutorinnen und Tutoren sowie die Lehrenden antworten immer schnell und kompetent auf Nachfragen. Die Studienhefte und Seminare sind sehr praxisorientiert und aktuell gestaltet. Es macht Spaß die Studienhefte zu lesen, die sehr gut strukturiert und fachlich fundiert geschrieben sind.

 

Haben Sie Tipps für Menschen, die sich für ein Fernstudium interessieren und sich in einer ähnlichen Lebenssituation befinden wie Sie selbst?

Wer Freude an beruflicher und persönlicher Weiterentwicklung hat und sich für Themen im Bereich des Gesundheitswesens interessiert, ist an der APOLLON Hochschule gut aufgehoben. Häufig ergeben sich neue berufliche Wege oder ein Karriereschub schon während des Studiums. Unterstützung und Beratung finden Studierende durch persönliche Gespräche mit dem Studienservice oder durch die vielfältigen Zusatzangebote. Gleichzeitig findet eine Vielzahl von interessanten Onlinevorträgen statt, die einen Blick über den persönlichen Tellerrand und zusätzliche Inspiration ermöglichen. Wichtig für die persönliche Motivation kann es sein, sich für erreichte Meilensteine im Studium zu belohnen und auch mal kleine „Auszeiten“ zu gestatten. Und am Ende steht das große Ziel: „Ich will den Hut!“

Eine Frau in einem modernen Gebäude häkt ein Tablet in der Hand.

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