Bahar Karakan
Abschluss
2024Studiengang
Public Health (M. Sc.)Erlernter Beruf
Tiermedizinische FachangestellteDerzeitiger Beruf
Projektmanagerin für Gesundheit und MigrationGeburtsjahr
1995Titel der Thesis
Einsatz der Psychoedukation in der Selbstmanagementförderung bei Migräne: Eine qualitative Erhebung zur Entwicklung von Handlungsempfehlungen
Warum haben Sie sich für ein Studium an der APOLLON Hochschule entschieden?
Ich wollte Berufserfahrung sammeln, finanziell besser aufgestellt sein und trotzdem noch meinen Master machen. Ein nebenberufliches Fernstudium war die Lösung dafür. Für die APOLLON Hochschule habe ich mich nach einem Vergleich der Studienschwerpunkte und der Zeitmodelle entschieden. Natürlich spielten auch die Kosten des Studiums eine Rolle bei der Wahl der Hochschule. Mir gefielen die Lerninhalte und der Schwerpunkt des Studiums. Vor allem überzeugte mich aber die Freiheit und Flexibilität, die an dieser Hochschule möglich sind.
Welches Ziel verfolgten Sie mit dem Studium an der APOLLON Hochschule? Haben Sie dieses Ziel erreicht?
Zum einen wollte ich die Zeit in der Pandemie sinnvoll nutzen – das habe ich erreicht. Durch einen beruflichen Wechsel und damit einhergehenden zunehmenden Arbeitsbelastungen ging das Studium sogar weit über die Pandemie hinaus. Bereut habe ich die Entscheidung allerdings nicht.
Zum anderen wollte ich meine Chancen und Aussichten im Jobmarkt verbessern. Mit einem Masterabschluss stehen einem weitere Türen offen. Ich fühle mich nun wirklich ausgebildet und habe ein großes Fachwissen, was ich auch beruflich anwende. Das Gefühl hatte ich nach dem Bachelor noch nicht.
Was würden Sie Studienanfängern raten? Welchen Tipp haben Sie?
Um Privat-, Berufs- und Unileben gerecht zu werden und sich vor allem selbst dabei nicht zu vernachlässigen, ist ein gutes Zeitmanagement das A und O. Mir haben feste Lerntage geholfen, an denen ich kürzer gearbeitet habe. Die Stunden habe ich an anderen Tagen nachgeholt. Diese kürzeren Arbeitstage waren feste Unitage.
Wochenenden sollten fest geplant werden, entweder für die Uni oder als frei. Beides ist wichtig. Auch Pausieren ist keine Schande. Entweder wenn alles zu viel wird oder weil der Urlaub wirklich Urlaub sein soll.
Was ich noch sagen möchte
Ein nebenberufliches Fernstudium kann an manchen Tagen sehr hart sein. Mit dem richtigen Management kann es aber jeder schaffen.
Ich würde mich auch heute wieder für das Studium entscheiden. Anders als noch im Vollstudium während des Bachelors an einer normalen Universität, habe ich im Master den Spaß an der Wissenschaft und Forschung und vor allem auch an meinem Fachgebiet gefunden. Ich durfte kennenlernen, in welchen Gebieten ich weiteres Wissen erhalten möchte und stehe meinem Fachbereich ganz anders gegenüber als vor dem weiterführenden Studium. Dafür bin ich dankbar!
Public Health
mit Schwerpunkt Prävention und psychische Gesundheit
Public Health hat laut WHO drei Ziele: „Verhinderung von Krankheiten, Verlängerung des Lebens und Förderung der Gesundheit“ – und das immer mit Blick auf die Bevölkerung oder Teile davon. Sie zu gestalten und zu managen, ist eine zentrale Aufgabe verschiedener Player im Gesundheitswesen. Der APOLLON Masterstudiengang Public Health qualifiziert Sie dafür, Zustände und Bedürfnisse von Bevölkerungsgruppen vor allem im Hinblick auf psychische Gesundheit zu analysieren sowie zur Problemlösung wirksame präventive Strategien und Maßnahmen zu erarbeiten. In diesem Sinne bauen Sie Ihr fachwissenschaftliches, methodisches und persönliches Repertoire auf Masterniveau aus.
mit Schwerpunkt Umwelt & Gesundheit
Der Master Public Health an der APOLLON Hochschule bildet Sie zum einen auf hohem akademischem Niveau dafür aus, Gesundheit für unterschiedliche Personengruppen zu analysieren und die entsprechende Versorgung zu optimieren. Sie erwerben berufsbegleitend einen der anerkanntesten akademischen Abschlüsse: den Master of Science (M. Sc.).
Zum anderen spezialisiert der Studiengang Sie für den Teilbereich Umwelt und Gesundheit, der von enormer Bedeutung ist. Umwelt und Klima wirken direkt auf die menschliche Gesundheit ein. Die Klimaerwärmung bringt hitzebezogene Erkrankungen genauso mit sich wie klimasensible Infektionen (z. B. FSME und Borreliose). Um künftige Herausforderungen zu meistern, sind spezielle Public Health-Expertinnen und -Experten gefragt.