ErfahrungsBerichte

Natalja Lisewski
(B. A.)

Erlernter Beruf OP Fachschwester, Pflegeexpertin für Menschen mit Herzinsuffizienz

Stammtisch Berlin

Seit 2013 studiere ich an der APOLLON Hochschule Präventions- und Gesundheitsmanagement. Da ich nach mehreren Weiterbildungen das Gefühl hatte, ich kann mich beruflich trotzdem nicht so recht entwickeln, habe ich die Entscheidung fürs Studium getroffen.

Besonders positiv sind der Studienservice der APOLLON Hochschule und die Unterstützung durch einzelne Studiengangsleiter zu nennen, für die „Präventologen“ insbesondere Frau Prof. Scherenberg, die unermüdlich mit Literatur- und Recherchehinweisen für die Studierenden da ist.

Als besonders schwierig und belastend empfand ich zu Beginn die einsame Arbeit zu Hause ohne sich vergleichen oder austauschen zu können, so wie es an jeder „normalen“ Uni möglich ist. Besonders wenn man noch keine Erfahrung mit dem Studieren hat, können die fehlenden Fähigkeiten zur Recherche, zum wissenschaftlichen Arbeiten, zur Nutzung einer Bibliothek oder eines Literaturverwaltungsprogramms ein großes Hindernis sein und sehr viel Zeit kosten.

Natürlich bietet die Hochschule den Einsteigern viele Hilfen an, indem Onlinevorträge angeboten werden, Richtlinien, Hinweise und Tipps in gesammelter Form vorliegen, am hilfreichsten ist aber natürlich der persönliche Kontakt zu anderen Studierenden. Inzwischen organisiere ich regelmäßig den Berliner APOLLON Stammtisch, was immer ein sehr motivierendes Treffen ist. Zu sehen, dass es anderen ähnlich geht und besonders zu hören, wie sie ihre Probleme gelöst haben, welche Erfahrungen sie gemacht haben und manchmal auch die Besprechung einzelner Fallaufgaben, ist eine große Erleichterung. Zu erkennen, dass die Aufgaben zu schaffen sind, motiviert mich besonders, denn andere haben sie auch geschafft und gute Noten erhalten.

Ein weiterer Punkt sind die beruflichen Austauschmöglichkeiten die durch die Stammtischtreffen entstehen. Ich habe durch Kontakte die am Stammtisch geknüpft wurden, in vielen Einrichtungen in Berlin hospitieren können, an der Charité, am Jüdischen Krankenhaus, am Deutschen Herzzentrum und als letztes im Unfallkrankenhaus Marzahn. Hieraus haben sich in zwei Fällen sogar Jobangebote entwickelt und auch meine derzeitige, neue Tätigkeit hat sich letztlich aus dem Gespräch mit anderen Fernstudenten ergeben. Inzwischen fühle ich mich mit dem Studium nicht mehr allein und stehe in ständigem Austausch mit anderen Studierenden.

Den Gedanken, das Studium abzubrechen, mit dem ich besonders während meines Wirtschaftsmathematikmoduls des Öfteren gekämpft habe, habe ich jetzt nicht mehr, inzwischen bin ich überzeugt davon dass ich den Abschluss schaffen werde, zusammen mit den anderen.